Was
war das für ein nervender Streit um die Vergütung der
Tagespflegepersonen in Leipzig. Die Stadt wollte einfach nicht einsehen,
dass auch Tagesmütter- und -väter richtige Menschen sind, die auch mal
krank werden und auch mal Urlaub brauchen und dass man das auch bezahlen
muss. Nun hat das Gericht die Stadt zur Vernunft gebracht, jetzt fehlt
der nächste Schritt: Solche Fehlzeiten müssen auch abgesichert werden.
Im Grunde zeigt sich an der Stelle, wie sehr Leipzig seinen
Versorgungsnotstand bei Kita-Plätzen immer möglichst preiswert versucht
hat zu lösen -- auf Kosten der Tagespflegeeltern. Was verständlich ist,
bei den eh schon explodierenden Sozialkosten der Stadt. Dass das Land
Sachsen hier eigentlich in der Pflicht ist, hat sich noch nicht wirklich
durchgesetzt als Erkenntnis auf Regierungsebene. Also muss Leipzig
wieder eine Lösung finden. [...]
Hier können Sie den Artikel der Leipziger Internet Zeitung vom 11.02.2018 online lesen.\ \